Warden: Tracker aus Android-Apps entfernen

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  • Die Android-App Warden kann Tracker- und Logging-Dienste innerhalb von Apps nicht nur erkennen, sondern diese auch deaktivieren. Die App stammt vom Aurora-Store-Entwickler, ist vollständig quelloffen und kann aktuell via GitLab bezogen werden – eine F-Droid-Version soll bald folgen.

    Ich habe Warden bereits auf drei Apps auf meinem Testgerät angewendet und konnte nach einem »Nuke it« tatsächlich keine Verbindungen zu den Tracker-Diensten feststellen, die in den Apps integriert sind. Um Tracker innerhalb Apps zu deaktivieren könnt ihr wie folgt vorgehen:

    • Optionsmenü (innerhalb Warden) öffnen -> Lab -> Nuke it! auswählen. Anschließend versucht Warden alle Tracker aus allen installierten Apps zu entfernen.
    • Wenn ihr selektiv vorgehen wollt, dann öffnet Warden, wählt unten in der Menüleiste Apps und wählt anschließend eine App aus der Liste. Dann tippt ihr auf Trackers und erhaltet eine Übersicht mit allen aufgespürten Trackern innerhalb der App. Über den Button Components -> Disable All könnt ihr anschließend alle Tracker oder wahlweise auch nur einzelne deaktivieren.

    Im Hintergrund arbeitet Warden mit den Tracking-Listen vom Exodus-Privacy-Projekt. Nach dem Scan einer App vergleicht Warden die Signaturen bekannter Tracker mit der Tracking-Liste und bietet dem Nutzer anschließend die Option diese zu deaktivieren. Mit Hilfe von su pm Befehlen werden die Tracker anschließend unschädlich gemacht – Voraussetzung dafür ist ein gerootetes Android-Gerät.

    Hinweis

    Die Tracker bleiben auch nach dem Update einer App deaktiviert. Ausnahme: Es kommen neue Tracker hinzu.

    Neben der Möglichkeit Tracker zu deaktivieren, hat Warden ebenfalls einen De-Bloater integriert, der Apps bzw. Bloatware der Hersteller vom Gerät entfernen kann.

    Die App macht in der Version 1.0.3 bereits einen guten Eindruck. Google und die gesamte Tracking-, Marketing- und Werbeindustrie dürfte über diese App wenig erfreut sein. Im Play Store wird diese App jedenfalls nicht erscheinen – was eigentlich fast immer ein gutes Zeichen ist. ;-)


    Quelle :Kuketz IT-Security Blog ⋆ IT-Sicherheit | Datenschutz | Hacking

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