Heimcomputer-Revolution

  • Zahlen, bitte! 8800 und der Beginn der Heimcomputer-Revolution

    Vor 45 Jahren erschien die Popular Electronics mit einem (leeren) Computergehäuse auf dem Titelbild. Das Zeitalter der Microcomputer begann.



    Zahlen, bitte! 8800 und der Beginn der Heimcomputer-Revolution


    Als Popular Electronics den Altair 8800 in einer Artikelserie vorstellte, war der Rechner weder der erste, den Hobby-Elektroniker kaufen konnten,

    noch der erste Computer mit einem 8080-Prozessor von Intel.

    Er war aber sensationell billig: Die Firma MITS bot ihren Rechner als Bausatz für 397 Dollar an. Der Preis für einen Intel 8080 lag damals bei 360 Dollar.

    Eine Flut von Bestellungen überraschte die Firma, die Bauteile für 200 Exemplare eingekauft hatte.

    Ein enthusiastischer Hobby-Bastler schickte einen Scheck über 4000 Dollar und wollte "ein Stück von jedem":

    In der Popular Electronic wurde der Altair als ein Computer mit zahlreichen Erweiterungskarten vorgestellt, die nur in der Phantasie der Autoren existierten.

    Die Mikroelektronik-Revolution

    Der Altair kam genau zur richtigen Zeit, als die propagierte Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. und die Funktionsweise von Computern von den Lesern der Radio-Bastelzeitschrift Popular Electronics verstanden wurden.

    Die mehrteilige Titelstory über den Altair lobte seine mannigfaltigen Einsatzmöglichkeiten, "die wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen können".


    Ein Altair 8800 als Exponat im Technischen Museum Wien

    Ein Altair 8800 als Exponat im Technischen Museum Wien

    (Bild: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., Lizenz CC BY-SA 4.0)


    Die den Artikel lesenden Hobby-Bastler waren die Pioniere der Computer-Revolution.

    "Sie machten das Geschäft überhaupt erst möglich", erklärte der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. im Interview,

    "sie kauften Computer, als sie noch gar nicht funktionierten und es keine Software für sie gab.

    Sie schufen so einen Markt und dann setzten sie sich hin und schrieben diese Programme, die wiederum andere Leute anlockten."

    Es gab sogar Leute wie Steve Ballmer und Bill Gates, die gar keinen Altair kauften, sondern ihr Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. für den Altair mit Hilfe eines Emulators entwickelten.

    Diese Arbeit bildete den Grundstein des Erfolges von Micro-Soft.

    Einsatzmöglichkeiten? Nun ja ...

    Die Idee zum Altair hatte der Chef von MITS, der Elektroingenieur Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. mit Leslie Salomon, dem Hardware-Redakteur von Popular Electronics entwickelt.

    Die Zeitschrift wollte unbedingt einen modernen Computerbausatz beschreiben, der einem zuvor von der Konkurrenz Radio Electronics veröffentlichten überlegen sein sollte.

    Aus diesem Grund geriet die Beschreibung aller möglicher Steckkarten wie einer Uhr oder einem TV-Interface sowie einer Karte zum Anschluss einer Digitalkamera etwas "optimistisch".

    Michael Shrayer erinnerte sich: "Ich schickte meine 397 Dollar ab. Nach vielen Telefonaten wurde der Computer endlich geliefert.

    Es dauerte ewig. Dann erhielt ich einen großen, fast leeren Karton mit einer CPU-Karte und 256 Byte RAM.

    Kein Terminal, keine Tastatur, nicht. Um irgendetwas mit dem Ding zu machen, konnte ich mit den Schaltern kleinere Programme erstellen.

    Eine Menge Peripheriegeräte waren uns versprochen aber nicht geliefert worden." Schrayers erstes Programm war eines mit Blinkenlichten:

    Der Computer ließ seine Lämpchen in einer zufälligen Reihenfolge blinken, die der Mensch mit den Schaltern exakt nachspielen musste.

    Später schrieb Shrayer mit Electric Pencil, eines der ersten Textverarbeitungsprogramme.

    Befreiendes Potenzial

    Das Handbuch zum Altair schrieb der spätere IT-Journalist David Bunnell, dessen Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. in einem

    "Was war. Was wird." veröffentlicht wurde. war es, der als Name für den Bausatz-Rechner "Little Brother" vorschlug, als Gegenstück zu Großcomputern, die in einem Überwachungsstaat den

    Big Brother abgeben würden, der alles kontrolliert.

    Leslie Salomon fand den Namen nicht markttauglich und fragte seine Tochter, wie der Computer in Star Trek (Raumschiff Enterprise) heißt.

    Der wurde allerdings immer nur Computer genannt.

    "Warum nennt ihr ihn nicht Altair? Da fliegt die Enterprise heute Abend hin."

    Salomon brachte die Titelgeschichte an den Rand des Nervenzusammenbruches.

    Der Rechner sollte in einem Fotostudio fotografiert werden, doch der Paketdienst verbummelte den einzigen bis dahin gebauten Prototyp.

    In aller Eile flog Ed Roberts mit einem Leergehäuse nach New York, das dann in Szene gesetzt wurde.

    Das Ende vom Anfang

    Der spätere Computerspiel-Designer Steve Dompier war der begeisterte Enthusiast, der einen Scheck über 4000 Dollar an MITS nach Albuquerque geschickt hatte.

    Als er nichts von seiner Bestellung hörte, flog er los, nahm sich einen Mietwagen und suchte nach einem großen Gebäude mit gepflegtem Rasen, in dem er die Firma MITS vermutet.

    Er fand nur eine kleine Klitsche mit einer Handvoll Mitarbeiter, die sich neben einem Waschsalon in einem Einkaufscenter ein paar Räume gemietet hatte.

    Nachdem er sich ein paar Bauteile genommen und die Hälfte seines Geldes bekommen hatte, flog er zurück nach Kalifornien und berichtete im Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. von seiner Reise.

    Die Hobby-Bastler hörten, dass MITS mit einer Schlange von 4000 Bestellungen kämpfte, diese aber erfüllen werde.

    Das erleichterte Ausatmen war hörbar, so Dompier in seinen Erinnerungen.

    Fast jeder dieser frühen Geeks hatte die 397 Dollar zusammengekratzt und wartete auf seinen Altair 8800. (jk)



    Quelle: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Hallo edgonzo


    Das ist ja ein super Beitrag, trifft meine Interessen im Kern.

    Wenn Du nichts dagegen hast, werde ich ab und zu diesen Thread um alte, legendäre Computer erweitern.

    Jemand wie ich, der vor 37 Jahren mit einem Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. angefangen hat, fällt bestimmt noch der Eine oder Andere Satz dazu ein.


    Lieber Gruss

    Klaus

  • Meilensteine der Personal Computer (Heimcomputer/Homecomputer)

    Teil1

    Grundlagen der Computergeschichte. Kurzeinführung in die Geschichte der elektronischen Informationsverarbeitung

    Ab den 1940er Jahren gibt es die ersten echten elektronischen Rechenmaschinen. Aus den Großrechnern werden Mini-Rechner, es folgen die Mikro-Computer.

    Station: Elektronische Schaltungen wurden mit diskreten Bauteilen aufgebaut, also mit einzelnen Transistoren, Dioden, usw. Das änderte sich mit dem Aufkommen der integrierten Schaltkreise und insbesondere mit der Transistor-Transistor-Logik (TTL) und den Logikbausteinen der 74er-Reihe.

    1971

    Kenbak-1, der erste Personal-Computer (Heimcomputer), ohne CPU, gebaut aus TTL-Chips, erscheint.

    Im gleichen Jahr: IBM stellt die die erste 8-Inch Floppy mit 79,75 kB Speicherkapazität vor.

    1973

    Es erscheint mit dem Alto von Xerox PARC der erste Computer mit grafischer Oberfläche und Maus. Er basiert auf einer Arithmetikeinheit (ALU) 74181 von Texas Instruments – das ist keine komplette CPU, aber eine ALU auf einem Chip.

    Zeitgeschichtliches: Im November 1971 gibt es den ersten Mikroprozessor in Serie, die 4-Bit CPU Intel 4004. Ein Jahr später folgt mit dem Intel 8008 die erste 8-Bit-CPU. 1974 erscheint der stark verbessere Nachfolger: Intel 8080 (ca. 360 USD). Schnell folgen Wettbewerber mit neuen Entwicklungen: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (August 1974, 175 USD), MOS Technology 6502 (1975, 25 USD), Zilog Z80 (1976). MOS 6502 (und die Variante 6510) verbreiten sich schnell wegen des geringen Preises.

    Mit den neuen günstigen Prozessoren starten die Personal Computer im Heimbereich den Siegesszug.

    Anfang 1973 erscheint in Frankreich der Micral N. Er basiert auf einer Intel 8008 CPU, angetrieben mit 500 kHz. Der komplette „Personalcomputer“ (er musste nicht selbst zusammengebaut werden) erscheint zu einem Preis von 1750 Euro im Handel. Für den Heimbereich ist das noch zu teuer, im Vergleich zu den gängigen Minicomputern jedoch ein Schnäppchen. Im Grunde hat Frankreich damit den Heimcomputer erfunden.

    8-Bit Heimcomputer

    1974

    Im März macht eine kleine Anzeige im Amateurfunk-Magazin QST auf den ersten Selbstbau-Computer aufmerksam, dem SCELBI (SCientific ELectronic BIological, gesprochen „sell-bee“). Der Computer nutzt eine Intel 8008 CPU. Auch wenn die Werbung versprach, „Kit prices for the new Scelbi-8H mini-computer start as low as $440!“, kostete der Rechner mit 1 KiB RAM um die 500 USD. Später erschienen auch Anzeigen in Radio-Electronics und im BYTE-Magazin. Vielleicht wäre der Computer schon eher erschienen, hätte nicht der Entwickler, Nat Wadsworth, mit 30 Jahren durch den Stress einen Herzinfakt erlitten. Wadsworth hatte nach dem Erscheinen des SCELBI – etwa 200 wurden verkauft – einen zweiten Herzinfarkt und schrieb im Krankenhaus das Maschinensprachebuch „Machine Language Programming for the 8008 (and Similar Microcomputers)“, dass sich deutlich besser verkaufte als sein Computer und später zusammen mit anderer Dokumentation und Software gute Gewinne abwarf.

    Mit dem Mark-8 Minicomputer erscheint im Juli der zweite Selbstbaucomputer mit Intel 8008 CPU auf dem Cover des Elektronikmagazins Radio Electronics. Der Zusammenbau ist schwierig, wenige Geräte werden wirklich gebaut, er gilt als echter Hobby-Computer.

    Während des Jahres entwickelt MITS den Altair 8800, ein Heimcomputer auf Basis vom Intel 8080, dem Nachfolger der Intel 8008 CPU. Um Weihnachten kommt er für 395 USD als Bausatz in den Handel, komplett bestückt ist er 100 USD teurer. Die Firma Micro-Soft (frühe Schreibweise) vertreibt ihr erstes BASIC für den Altair; mit so wenig Speicher musste Bill Gates sehr kreativ sein.

    1975

    Das SWTPC 6800 Microcomputer System erscheint in November und ist einer der wenigen Systeme mit einer Motorola 6800 CPU. Als Bausatz kostete er um die 400 USD, bekannt wird das Microcomputer System durch Anzeigen; es verkauft sich gut.

    Im gleichen Jahr: Mit CP/M erscheint das erste diskettenbasierte Betriebssystem für 8080. Es entsteht Business-Software.

    Mit dem IMSAI 8080 folgt der erste (bessere) Altair-Klon im Dezember 1975.

    1976

    Apple Computer macht im Juni den Apple I bekannt, er basiert auf der 6502 CPU. Wenige hundert Geräte werden verkauft.

    Im Dezember beginnt der Verkauf des Sol-20 Personal Computer, basierend auf dem Intel 8080. Mit Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. verkauften Einheiten ist der Rechner deutlich populärer als der Apple-1.

    Im gleichen Jahr: Electric Pencil ist die erste Textverarbeitung für Mikrocomputer. Im Dezember erscheint sie zuerst für den Altair, beliebt wird sie für den Sol-20. Der Entwickler der Software verlor die Lust am Programmieren und WordStar wird ab 1978 für CP/M und DOS beliebt.

    Im Museum: MOS Technology KIM-1

    1977

    Commodore stellt im Januar den PET-2001 vor, den ersten Mikrocomputer (Personal-Computer) mit eingebautem Bildschirm. Allerdings liefert das Unternehmen die ersten Computer erst im Oktober. Mit dem Verkauf sind andere schneller: Der Apple II erscheint am 10. Juni und ist zudem der erste Heimcomputer mit Farbgrafik. Am 3. August kommt der TRS-80 von Radio Shack in den Handel, für nur 500 USD inklusive Monitor. Alle Geräte sind erstmals in kompletter Ausstattung, das heißt: Gehäuse, Netzteil, Tastatur, Steckplätze für Erweiterungen, Anschluss für Massenspeicher. Die drei erstmalig in den USA vorgestellten Rechner nennt das BYTE-Magazin “1977 Trinity“.

    Im gleichen Jahr: Steve Jobs und Steve Wozniak gründen die Kapitalgesellschaft Apple.

    Im gleichen Jahr: Xerox-PARC patentiert Ethernet.

    Im Museum: Heathkit H8, MCS ALPHA-1, OSI Challenger, Rockwell AIM 65, TRS-80

    1978

    Atari 400 und Atari 800 werden vorgestellt, kommen aber erst 1979 in den Verkauf. Mit einer großen Palette von 256 Farben, 8 Sprites, vier (Mono)-Kanälen, 4 Joystick-Ports werden die Rechner ein großer kommerzieller Erfolg und es gibt sehr viele Spiele.

    Im gleichen Jahr: Der 16-Bit Intel 8086 erscheint, der Vater der 80×86-Familie. Eine abgespeckte Version mit 8-Bit Datenbus ist der Intel 8088 und erscheint im Jahr 1979 für etwa 125 USD.

    Im Museum: ABC 80, Sharp MZ-80

    1979

    Texas Instruments stellt mit dem TI-99/4 den ersten Heimcomputer mit 16-Bit-CPU vor (TMS9900), der erscheint aber erst 1980. In den USA hatte der Computer einen großen Marktanteil. 32 Sprites bereiten den Spieleentwicklern Freude.

    Im gleichen Jahr: Motorola veröffentlicht den 16/32-Bit-Prozessor MC68000. Die populäre CISC-CPU findet sich anfangs in Workstations (Sun-1, 24.2.1982), später in vielen Personal-Computern (Lisa, Macintosh, Amiga, Atari ST) und Spielkonsolen (Sega Mega Drive, Neo Geo) wieder.

    Im gleichen Jahr: VisiCalc ist das erste Tabellenkalkulationsprogramm. Zunächst erscheint es für Apple II-Computer, 1980 folgen Versionen für TRS-80, später IBM PC. 1983 erscheint Lotus 1-2-3 und setzt VisiCalc auf einen Schlag ab.

    Im gleichen Jahr: Atari 400, Nascom 2


    Soweit Teil 1


    Grüsse Klaus :stern:

  • Teil 2

    1980

    Commodore führt den VC-20 (für Volks-Computer, in den USA VIC-20 genannt) ein. Er ist der erste Computer, der über eine Millionen Mal verkauft wird. Der neue Apple III konnte sich am Markt nicht behaupten. Sinclair ZX80 ist dagegen auf dem britischen Heimatmarkt sehr erfolgreich, er kostet unter 100 Britische Pfund, ist technisch aber schwach.

    Im Museum: Acorn Atom, Philips P2033, TRS-80 Model III

    1981

    Sinclair stellt am 5. März den ZX81 vor. Technisch weiterhin schwach verkauft sich das 69,95 Britische Pfund teure Geräte dennoch sehr gut – es wird ein Computer für Jedermann und oft geklont. Im gleichen Jahr erscheint der Osborne 1 als erster tragbarer Computer; Akkus enthält das 11 kg-Gerät nicht.

    Der IBM Personal Computer (kurz IBM-PC), Modell 5150, kommt am 12. August auf dem Markt und ist der Prototyp heutiger PCs. Aus dem inoffiziellen Industriestandard folgten IBM-kompatibel Computer. Die Maschine mit der Intel 8086 CPU kostete ca. 3000 US, in Deutschland ca. 8500 DM.

    Im gleichen Jahr: 1981 offeriert National Semiconductor die erste 32-Bit CPU-Familie 32000. Trotz eines der umfangreichsten Befehlssätze setzt sich die CISC-CPU wegen vieler Fehler nicht durch.

    Im Museum: Commodore VC 20 (VIC 20), BBC Micro, Video Genie System EG 3003, TI-99/4A, Sinclair ZX81

    1982

    Der Commodore 64 kommt im August in den Handel und ist mit über 12 Millionen verkauften Einheiten der meistverkaufte Heimcomputer der Geschichte. In England erscheint BBC Model A, in Deutschland nahezu unbekannt.

    Um die unterschiedlichen Konfigurationen bei den Heimcomputern zu standardisieren gründen die ASCII Corporation und Microsoft Japan den MSX-Standard. Außerhalb Japans und den Niederlanden sich MSX-Geräte nahezu unbekannt.

    Im gleichen Jahr: Lotus Development stellt die Tabellenkalkulation Lotus 1-2-3 vor. Ende 1982 präsentiert AutoDesk AutoCAD 1.0. Es läuft unter DOS. Den am 1. Februar vorgestellte Intel 80286 Prozessor reizt das erste CAD-Programm voll aus.

    Im Museum: Dragon 32, Camputers LYNX, Commodore 64, Commodore MAX-04 (Ultimax), Colour Genie (EG2000), Jupiter ACE, Sord CGL M5, Sinclair ZX Spectrum, Thomson TO7

    Die 32-Bit Generation, ein neues Zeitalter bricht an

    1983

    Die Apple Lisa ist der erste Personal Computer mit grafischer Benutzeroberfläche und Maus. Intern arbeitet ein MC68000. Der Kaufpreis von 10.000 USD hält viele Käufer ab, er verschwindet nur ein Jahr später, und wird als Macintosh neu geboren.

    Im gleichen Jahr: Computer sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen; das TIME-Magazin verzichtet in der Januar-Ausgabe auf das „Man of the Year“ und titelt stattdessen Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

    Im gleichen Jahr: Im November 1983 erscheint mit Turbo Pascal von Borland die erste komplette Entwicklungsumgebung für MS-DOS und CP/M. Wegen der Leistungsfähigkeit und des geringen Preises siedelt sich Pascal zwischen BASIC und C an.

    Im Museum: Apple Lisa 2/5, Apple IIe, MicroBee 32/64, Atari 600XL/800XL, Bandai RX-78 Gundam, Commodore SX-64, Hitachi MB 6892, Jupiter ACE 4000, Mattel Aquarius, Memotech MTX500, Oric-1, Sega SC-3000, Spectravideo SV-318 MK II, TRS-80 Color Computer 2, Tomy Tutor, VTech Laser 1×0/2×0, Toshiba HX-10, Yeno SC 3000/SC 3000H

    1984

    Am 24.1. stellt Steve Jobs den Apple Macintosh zu einem Preis von 2495 USD vor. Grafischere Benutzeroberfläche, Maus, Diskettenlaufwerk erreichen den Massenmarkt, doch die Verkäufe sind schleppend.

    Amstrad/Schneider bringt im April den CPC 464 (Colour Personal Computer) heraus, ein Komplettgerät aus Computer, Tastatur, externem Hintergrundspeicher, Monitor. Ein modernes BASIC erzeugt einfach Grafik und Stereo-Sound, nur pixelweises Scrolling fehlt dem Z80-Rechner. In Europa ist der Rechner sehr populär.

    In der DDR entstehen eine Reihe von Heimcomputern, zuerst der HC900 (KC 85/2) und Z9001 (KC85/1), es folgen KC85/2-4. Der Prozessor U880 ist eine Kopie des 8-Bit-Mikroprozessors Z80.

    Im Museum: Commodore 116, Commodore Plus/4, Goldstar FC-200, Oric Atmos, Philips VG 5000, Amstrad/Schneider CPC464, TRS-80 Micro Color Computer Model MC-10, Thomson MO5/MO5 E, VEB Mikroelektronik KC 85/2, ZX Spectrum+, Sinclair QL

    1985

    Der Commodore 128 ist der letzte 8-Bit-Computer von Commodore, er erscheint im Januar. Neben fast vollständiger Kompatibilität zum Commodore 64 bietet er mit einer zusätzlichen Z80-CPU einen CP/M-Modus.

    Mit dem Atari ST betritt im Juni die Atari Corporation den Markt mit einem 16/32-Bit-Rechner. Für einen Preis von 800 USD bekommen Käufer einen leistungsfähigen Rechner mit grafischer Oberfläche und MIDI-Schnittstelle. Nachfolger sind Atari STE, Atari TT, Atari MEGA STE und Falcon.

    Im Juli erscheint der Commodore Amiga 1000 und bietet enorme grafische und Klang-Fähigkeiten auf einem MC 68000. In Deutschland trifft er erstmals 1986 auf der CeBit ein, kurze Zeit später ist er für ca. 3200 DM zu kaufen – kein günstiger Rechner. Der meistverkaufte Amiga-Computer, der mit 1100 DM preiswerte Amiga 500, zeigt sich 1987 auf der CeBit.

    Im gleichen Jahr: Am 20. November 1985 beginnt die Auslieferung von Windows 1.0. Angekündigt hat das Betriebssystem Bill Gates fast auf den Tag genau zwei Jahre früher.

    Im Museum: Amstrad PCW 8256/8512, Apple IIc, Atari 130XE, Atari 800XE, Atari 260ST, Atari 520ST, Commodore 16, Commodore 128, Amiga 1000/1500, Enterprise 64/128, HomeLab 3, Amstrad/Schneider CPC6128, Laser 50/500/700, ZX Spectrum 128, Tesla PMD-85

    1986

    Im gleichen Jahr: Brain gilt als erster (harmloser) Computer-Virus/Rootkit. Er befällt MS-DOS-Systeme und schreibt sich in den Boot-Sektor.

    Im Museum: BBC Master Compact, Macintosh Plus, MicroBee 256TC, VEB Mikroelektronik KC 85/3, Sinclair ZX Spectrum +2

    1987

    Der Archimedes 305/310 von Acorn ist der erste Personal Computer mit einem ARM-Prozessor, einer RISC-Technologie. (Acorn entwickelt den ARM1 schon 1985.) Mit dem Acorn A4000 zieht sich 1992 Acorn aus dem Computergeschäft zurück. Commodore bringt neben dem Amiga 500 das erste PC-Modell heraus, den PC 10 mit 8088 CPU.

    Im Museum: Macintosh SE, Atari Mega ST2, Amiga 500, Amiga 2000, Bruc 100

    1988

    Im Museum: Laser 128/128EX

    1989

    Miles Gordon Technology (MGT) bringt mit dem SAM Coupé einen eignen Heimcomputer auf dem Markt, beworben als Sinclair ZX Spectrum-Update. Er basiert auf einer Z80-CPU, getaktet auf 6 MHz.

    Im gleichen Jahr: Apple verliert einen Patentstreit mit Microsoft.

    Im Museum: Acorn A3000, Atari 1040 STE, VEB Mikroelektronik KC 85/4

    1990

    Im Museum: Amiga 600, Amstrad 464plus, Amstrad 6128plus

    1991

    Im Museum: Commodore 65

    1992

    Im Museum: Acorn Archimedes A3010, Atari Falcon 030, Amiga 4000

    1995

    Im Museum: Amiga 1200 AMIGA MAGIC

    Es beginnt das Windows-Zeitalter mit IBM-kompatiblen PCs und das Ende der klassischen Heimcomputer.

    (gestohlen von [BINARIUM])


    Es folgen noch Beiträge, die sich mit den Prozessoren und MSDOS bzw. Windows Generation beschäftigen.

    Gruss Klaus :stern:

  • Hehe, Addiermaschinen gab schon um 1900 (und früher, theoretisch bis hin zu Archimedes), hier eine Adix aus Mannheim, Modell 1:


    1 Maschinendaten

    Modell............: Adix


    Firma.............:


    Hersteller*.......: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., Pallweber & Bordt


    Ort, Land.........: Mannheim, Deutschland


    Maße (LxBxH)......: 15 x 8 x 2 cm (Grundkörper)

    Maße (LxBxH)......: 16 x 10 x 3 cm (mit Bedienelementen)

    Gewicht...........: ca. 250 g


    Stellen (EWxUWxRW): 1 x 0 x 3


    Eingabe mit.......: 10 Tasten

    Antrieb...........: direkt


    Löschung..........: ohne oder Zughebel


    System............: Schaltklinke


    Farbe(n)..........:


    Material..........:


    Produziert........: von 1903 (1906?) bis ca. 1930



    2 Beschreibung

    Beschreibung......: Kolonnenaddierer, 3-stellig


    ..................: mit Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.


    Besonderheiten....: nur Addition; bis 999.


    ..................: Hat nur 122 Teile. Der Mechanismus ist offen sichtbar.


    Bildergebnis für adix modell 1


    Bildergebnis für adix modell 1


    Bildergebnis für adix modell 1


    Gruss Klaus :stern:

  • Jamal2367

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