R.I.P.: Hommage an die aktuell Verstorbenen.

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  • Italienische Filmmusiklegende Ennio Morricone gestorben



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    Seine Musik war so ikonisch wie die Filme für die er sie komponierte. Nun starb Morricone im Alter von 91 Jahren.

    Millionen Menschen kennen die Melodien Morricones, bringen sie oft aber nicht sofort mit seinem Namen in Verbindung. Der introvertierte Italiener bleibt lieber im Hintergrund, Glamour ist ihm fremd. Nun starb Ennio Morricone im Alter von 91 Jahren.

    Der Dirigent komponierte in den letzten Jahrzehnten die Musik für mehr als 500 Filme, darunter für viele Klassiker wie Brian De Palmas "The Untouchables - Die Unbestechlichen" oder Sergio Leones "Spiel mir das Lied vom Tod" und "Für eine Handvoll Dollar". Für seine Leistungen wurde Morricone dutzendfach geehrt. Viele seiner Soundtracks sind weltweit bekannt - allen voran die Mundharmonika-Melodie aus dem Western-Klassiker "Spiel mir das Lied vom Tod" aus dem Jahr 1969.

    Doch auch 50 Jahre danach hatte der gebürtige Römer noch nicht genug von der Musik. Bis zuletzt arbeitete er an neuer Filmmusik und ging mit Orchester auf Tour.

    Römer

    Geboren ist Morricone im Römer Stadtteil Trastevere in einer musikbegeisterten Familie mit vier Geschwistern. Sein Vater war Trompeter und auch Morricone interessierte sich schon als Kind für die Musik, begann im Alter von sechs Jahren zu komponieren. 1938 schrieben ihn seine Eltern am Konservatorium in Rom ein, wo er Diplome in Komposition und Trompete erwarb und danach zunächst in Orchestern spielte.

    Von 1964 an arbeitete Morricone gemeinsam mit seinem ehemaligen Klassenkameraden, dem Regisseur Sergio Leone, für dessen Filme, "Für eine Handvoll Dollar" (1964), "Zwei glorreiche Halunken" (1966) und "Spiel mir das Lied vom Tod" (1968), er die Musik schrieb, sowie mit Bernardo Bertolucci. Leone beteuerte immer wieder die Wichtigkeit von Morricones Musik für seine Filme, da dieser Dinge auszudrücken vermag, die sonst in Bildern hätten dargestellt werden müssen.

    Im Laufe seiner Karriere arbeitete der Römer mit weltbekannten Regisseuren wie Roman Polanski, Oliver Stone und Margarethe von Trotta zusammen. Aber auch klassische Musik und Fernseh-Melodien hat er komponiert. 2007 erlebte Morricone mit dem Oscar für sein Lebenswerk die Krönung seiner Karriere, nachdem er zuvor die Hoffnung auf die begehrte Trophäe fast schon aufgegeben hatte. Fünfmal war der Italiener nominiert worden, aber leer ausgegangen. 2016 erhielt er im Alter von 87 Jahren den ersten Oscar für seine Filmmusik zu Quentin Tarantinos Western "The Hateful Eight".


    Quelle :Kurier.at

  • Das Gewissen des Kongresses


    sueddeutsche.de

    Tod von John Lewis: Das Gewissen des Kongresses



    Julian Erbersdobler

    5-6 Minuten


    John Lewis war einer der Mitstreiter von Martin Luther King. Der US-amerikanische Bürgerrechtler und langjährige Kongressabgeordnete ist am Freitagabend gestorben. Er wird dem Land fehlen - gerade jetzt.

    Sein letzter Kampf begann mit einer Routineuntersuchung beim Arzt. Ende Dezember 2019 machte John Lewis öffentlich, dass er Bauchspeicheldrüsenkrebs hat. Fortgeschrittenes Stadium. "Ich habe mich noch nie einem solchen Kampf gestellt, wie dem, den ich jetzt führe", sagte er damals in einer Erklärung. An diesem Freitagabend (Ortszeit) ist der US-amerikanische Bürgerrechtler und langjährige demokratische Kongressabgeordnete gestorben. Er wurde 80 Jahre alt.

    "Heute trauert Amerika über den Verlust eines der größten Helden der amerikanischen Geschichte", sagte die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi. Im Kongress sei John Lewis auf beiden politischen Seiten und auf beiden Kammern des Kongresses verehrt und geliebt worden. "Möge sein Andenken eine Inspiration sein, die uns alle dazu bewegt, im Angesicht der Ungerechtigkeit guten Ärger und notwendigen Ärger zu machen."

    Das Kämpfen spielte schon immer eine zentrale Rolle in Lewis Leben. Mehr als 40 Mal wurde er nach eigener Zählung bei Demonstrationen gegen rassistische und soziale Ungerechtigkeit verhaftet. Als Anhänger und Kollege von Martin Luther King nahm er an Sitzstreiks teil, schloss sich den "Freedom Riders" an, die in Bussen gegen die Rassentrennung demonstrierten, und war - im Alter von 23 Jahren - einer der Hauptredner beim historischen Marsch auf Washington 1963.

    Bei den "Freedom Rides" 1961 fuhren schwarze und weiße Bürgerrechtler gemeinsam mit Bussen durch den Süden, um die Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln zu beenden, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA sie verboten hatte. In Montgomery, Alabama, wurde Lewis von einer Holzkiste am Kopf getroffen. "Es war sehr gewalttätig", sagte er später in einem Interview mit CNN anlässlich des 40. Jahrestags. "Ich dachte, ich würde sterben. Ich wurde am Greyhound-Busbahnhof in Montgomery bewusstlos liegen gelassen."

    "Wir kannten ihn als einen liebenden Vater und Bruder"

    Lewis war von 1963 bis 1966 Vorsitzender des "Student Nonviolent Coordinating Committee". Seine prominente Rolle beim Stimmrechtsmarsch von Selma nach Montgomery wurde 2014 in dem Film "Selma" porträtiert. Am 7. März 1965, einem Tag, der als "Bloody Sunday" bekannt werden sollte, führten Lewis und sein Mitaktivist Hosea Williams mehr als 600 Demonstranten über die Edmund-Pettus-Brücke in Selma. Die berittene Polizei griff die Demonstranten an und schlug sie mit Stöcken. Lewis erlitt einen Schädelbruch.

    2015, 50 Jahre danach, schlossen sich John Lewis, Barack Obama und zahlreiche Mitglieder des Kongresses einer Nachstellung des Marsches an. Ein Jahr später führte er Dutzende Demokraten in einem beispiellosen Sitzstreik im Plenarsaal des Repräsentantenhauses an, um nach den Morden an 49 Menschen in einem Nachtclub für Homesexuelle in Orlando, Florida, gegen die Untätigkeit seiner Kollegen in Sachen Waffenkontrolle zu protestieren. "Wir waren zu lange zu still", sagte Lewis während des Protestes. "Es kommt eine Zeit, in der man etwas sagen muss, in der man ein wenig Lärm machen muss, in der man seine Füße bewegen muss."

    In seiner Autobiografie "Walking With the Wind: A Memoir of the Movement" zeichnete Lewis 1998 sein bewegtes Leben nach. Das Buch wurde ein nationaler Bestseller. 2012 veröffentlichte er zusammen mit Brenda Jones die Memoiren "Across That Bridge". Neben vielen anderen Auszeichnungen für sein Engagement wurde ihm 2011 die "Presidential Medal of Freedom" verliehen, die höchste zivile Ehre des Landes.

    Auch John Lewis' Familie äußerte sich in einer Erklärung zu seinem Tod: "Er wurde als Gewissen des US-Kongresses und als eine Ikone der amerikanischen Geschichte geehrt und respektiert, aber wir kannten ihn als einen liebenden Vater und Bruder." Bis zuletzt blieb Lewis seinen Überzeugungen und Prinzipien treu. Er galt als scharfer Kritiker von Donald Trump. Zuvor schon hatte er sich gegen Präsident George W. Bush gestellt, den er nicht als "echt gewählten Präsidenten" bezeichnete.

    Über die Proteste nach dem Tod von George Floyd sagte Lewis: "Es war sehr, sehr bewegend, Hunderttausende von Menschen aus ganz Amerika und der ganzen Welt auf die Straße gehen zu sehen."

    John Lewis wird fehlen. Gerade in diesen unruhigen Zeiten.


    www.sz.de/1.4971488


    Quelle:SZ.de/dpa/bloomberg/jerb/munz/sekr


  • Fleetwood-Mac-Mitgründer Peter Green ist tot

    Einst gründete er zusammen mit Bob Brunning und Mick Fleetwood die britische Kult-Band Fleetwood Mac, nun ist der Rockmusiker Peter Green im Alter von 73 Jahren gestorben. Das bestätigte seine Familie. Er sei friedlich im Schlaf von uns gegangen, heißt es in ihrem Statement.

    Green prägte entscheidend die Blues-, Rock- und Popszene der späten 1960er Jahre. Doch dann verließ er Fleetwood Mac nach einem letzten Auftritt 1970, als er mit psychischen Problemen und Drogenmissbrauch kämpfte.


    Peter Green – Wikipedia

  • Hans Jochen Vogel ist gestorben.


    Hans-Jochen Vogel über seinen Sommer 1945: Als ich wiederkam ...



    Der frühere SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel ist tot. Er starb am Sonntag im Alter von 94 Jahren nach langer Krankheit in München.


    Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte der ehemalige SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel zurückgezogen in einem Seniorenheim.

    Seine Parkinson-Erkrankung hatte Vogel erst wenige Jahre vor seinem Tod öffentlich gemacht, bis zuletzt lebte er mit seiner Frau Liselotte in einer Seniorenresidenz in München. Hier ließ er sich - sofern es seine Gesundheit zuließ von Freunden - von Journalisten und auch Parteifreunden besuchen. Mit ihnen diskutierte er dann auch gerne über hochaktuelle Fragen wie die Flüchtlingskrise oder die Gefahren, die rechten Strömungen ausgehen. Wer Vogel erreichen wollte, der brauchte aus heutiger Sicht viel Geduld - bis zu seinem Tod verschmähte er Handy und Computer.


    In der SPD galt Vogel zeitlebens als gutes Gewissen mit unerschütterlichen moralischen Grundsätzen. Abgesehen vom großen Thema "soziale Gerechtigkeit" trieb Vogel bis ins hohe Alter aber noch ein anderes Problem um: der drohende Zerfall Europas. Schon als der Brexit, der Austritt Großbritanniens aus der EU, sich erstmals abzeichnete, sagte Vogel, dass 70 Jahre Frieden in Europa nur durch die Überwindung des Nationalismus möglich geworden seien.


    Die Karriere von Hans-Jochen Vogel war gezeichnet von vielen Glanzpunkten, aber auch Niederlagen: Bundesbau- und Bundesjustizminister, für knapp vier Monate Regierender Bürgermeister in Berlin, SPD-Partei- und Fraktionschef - und Kanzlerkandidat. Doch da unterlag er Helmut Kohl.


    Mit 34 Jahren wurde der 1926 in Göttingen geborene Professoren-Sohn Oberbürgermeister in München - und damit jüngstes Stadtoberhaupt einer deutschen Großstadt.

    Die 4.444 Amtstage an der Isar prägten Vogel stärker als spätere Stationen. Er trug dazu bei, die Olympischen Spiele 1972 nach München zu holen. Wegen heftiger Auseinandersetzungen mit der SPD-Linken warf der damalige Vertreter der Parteirechten das Handtuch und ging in die Bundespolitik.

    Dort führte er Ämter wie Bundesjustizminister und SPD-Chef aus.


    m Alter von 94 Jahren ist Hans-Jochen Vogel in München gestorben.

    Parteiübergreifend ist die Anteilnahme groß. Kanzlerin Merkel würdigte Vogel als „Vorbild für viele ...


    Gruss

    Klaus (KST66)

    :HandshakeAnimiert:

  • Trini Lopez ist tot


    Er war einer der ersten Popstars lateinamerikanischer Herkunft, die eine Weltkarriere machten: Trini Lopez wurde durch Hits wie "If I Had a Hammer" bekannt. Nun erlag er mit 83 Jahren den Folgen einer Covid-19-Erkrankung.

    12.08.2020, 10.24 Uhr


    Als Trinidad Lopez III. war er als Sohn mexikanischer Einwanderer in ärmlichen Verhältnissen in Texas aufgewachsen. Schon mit 15 begann er professionell Musik zu machen, mit seiner ersten Band, The Big Beats, bekam er einen Vertrag bei Columbia Records. Später sah ihn Frank Sinatra bei einem Auftritt und nahm ihn bei seiner Plattenfirma Reprise Records unter Vertrag nahm.


    Lopez' Interpretationen der Songs "If I Had a Hammer", "Lemon Tree" und "La Bamba" wurden in den Sechzigerjahren zu Hits. Er nahm Dutzende Alben auf, wurde eine Zeit lang zur festen Größe in Las Vegas und absolvierte etliche Tourneen rund um den Globus. Lopez war einer der ersten Popstars lateinamerikanischer Herkunft, der weltweit Erfolg hatte.


    Er spielte auch in großen Hollywood-Produktionen mit, darunter Robert Aldrichs Kriegsepos "Das dreckige Dutzend" (1967). Für Claudio Guzmans Film "Antonio" (1973) übernahm er die Titelrolle. Später war er vor allem in Fernsehproduktionen zu sehen, etwa in der Polizeiserie "Adam-12".


    Wie unter anderem das Branchenmagazin "Hollywood Reporter" berichtet, ist Trini Lopez am Dienstag in einem Krankenhaus im kalifornischen Palm Springs gestorben. Nach Angaben seines Kollegen und Geschäftspartners Joe Chavira erlag er den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19. Er wurde 83 Jahre alt.


    cbu/dpa


    Trini Lopez, der Sänger von "If I Had a Hammer", ist tot - DER SPIEGEL

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    Black Panther: Marvel-Star Chadwick Boseman verstorben


    Letzte Änderung: Samstag, 29. August 2020 um 09.24 Uhr

    Chadwick Boseman


    Mit lediglich 42 Jahren ist Hollywood-Star Chadwick Boseman an den Folgen einer Krebs-Erkrankung gestorben. Boseman hatte vor allem durch den Kinoerfolg Black Panther Bekanntheit erlangt. Hollywood trauert.


    https://www.serienjunkies.de/n…star-chadwick-103196.html


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